Startseite » Woran erkenne ich den richtigen Forex-Broker für mich?

Woran erkenne ich den richtigen Forex-Broker für mich?

Seit einigen Jahren hat sich im Handel mit den Devisen eine Neuerung ergeben. Inzwischen sind nämlich nicht mehr nur Banken in diesen Handel involviert, sondern auch Privatanleger können sich im Forex-Bereich betätigen. Das hat dazu geführt, dass sich die Anzahl der Forex-Broker drastisch erhöht hat. In Deutschland allein buhlen mehr als 40 Forex-Broker um die Gunst der Kundschaft in Form von Privatanlegern. Die große Auswahl bringt auch die Qual der Wahl mit sich. Es gibt aber wichtige Kriterien, die ein guter Broker erfüllen muss und mit denen sich weniger empfehlenswerte Anbieter aussortieren lassen.

Die Sicherheit für das Geld

Die Sicherheit des Geldes eines Traders hat hohe Priorität. In Deutschland gilt eine Einlagensicherung für Forex-Geschäfte für 20.000 Euro, nicht wie bei Spareinlagen für 100.000 Euro. Je höher die Sicherheit ist, die der Broker für das eingesetzte Kapital bietet, umso besser ist dies für den Kunden. Der Forex-Broker sollte aufgrund der gebotenen Sicherheit seinen Sitz in Deutschland oder England haben.

Die Kundenbetreuung

Forex-Trading ist ein internationales Geschäft und so gibt es auch einige Broker, die für den Kunden keinen deutschen Support bereitstellen. Für viele Trader ist es aber gerade in diesem relativ unbekannten Terrain sehr wichtig, eine deutschsprachige Betreuung zur Verfügung steht. Ein empfehlenswerter Broker bietet dem Anleger einen deutschen Support, der auch keine Extrakosten aufkommen lässt. Englischsprachiger Support kann auch bei guten Englischkenntnissen des Anlegers in diesem speziellen und unbekannten Metier und aufgrund des unbekannten Vokabulars zu Missverständnissen und damit ungewollten Einbußen führen.

Die richtige Handelsplattform

Die Entscheidung für die Handelsplattform muss der private Trader selbst treffen. Experten empfehlen MetaTrader 4 und MetaTrader 5 als Plattformen. Hier sind inzwischen mehr als 1.000.000 Trader aktiv. Es werden deshalb immer sowohl Gleichgesinnte wie auch Entwickler für spezielle zusätzliche Werkzeuge gefunden.

Soll es ECN oder STP beim Broker sein?

Häufige Begriffe beim Broker sind ECN oder STP. ECN beschreibt, dass die jeweilige Order an ein breit gefächertes Netzwerk von Banken weitergegeben wird, während STP meint, dass die entsprechende Order lediglich an zwei bis vier Banken weitergereicht wird. ECN-Broker können eine höhere Liquidität als STP-Broker bieten, sie haben allerdings auch höhere Mindesteinlagen, denn die Technologie für dieses umfassende Netzwerk ist relativ teuer. Hier entscheidet der Anleger, was ihm persönlich wichtiger ist und welche finanziellen Möglichkeiten er hat.

Wichtig: Die Möglichkeit, ein Demokonto zu nutzen

Die heutigen seriösen Forex-Broker bieten ihren zunehmend privaten Anlegern die Möglichkeit, zunächst ein kostenloses Demo-Konto anzulegen. Gerade dann, wenn noch keine umfassenden Erfahrungen im Devisenhandel bestehen, ist das Demo-Konto eine gute Möglichkeit, sich risikolos in die Materie einzuarbeiten. Mit dem Demo-Konto arbeitet man sozusagen spielerisch. Das hat den Vorteil, bei den ersten Übungsschritten im Forex-Bereich keine Verluste einzufahren – aber eben auch keine Gewinne erzielen zu können. Hat man sich in die Forex-Thematik eingelebt, kann das Demo-Konto kostenfrei beim seriösen Broker in ein Echtgeld-Konto umgewandelt werden.

Die Mindesteinzahlung

Für die Eröffnung eines Depots beim Forex-Broker bedarf es einer Mindesteinzahlung. Deren Höhe kann aber sehr unterschiedlich ausfallen. Seriöse Broker bieten eine Mindesteinzahlung, die 100 EUR bis 200 EUR nicht überschreitet.

Wichtig ist die Regulierung

Ein seriöser und guter Forex-Broker ist unter anderem daran erkennbar, dass er von einer großen Regulierungsbehörde, beispielsweise der BAFIN, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistung, reguliert wird. So kann der Anleger sichergehen, dass alle Abwicklungen rechtlich einwandfrei sind und dass die eigene Anlage sich auch in sicheren Händen befindet. Seriöse Forex-Broker haben kein Problem damit, sich von einer Regulierungsbehörde auf die Finger schauen zu lassen.

Wer die genannten Kriterien bei der Suche nach dem richtigen Forex-Broker berücksichtigt, wird schnell den besten Broker für die eigenen Belange finden, der zudem seriös und sicher im Hinblick auf die eigene Anlage agiert. Diese Kritikpunkte sind ein wichtiger Leitfaden auf dem Weg zum geeigneten Broker. Kenntnisse muss man sich dann selbst durch das genannte Demo-Konto aneignen, um dann letztlich mit der Echtgeld-Anlage auch erste Erfolge verzeichnen zu können. Wie bei vielen anderen Dingen ist es aber auch beim Forex so, dass nur reichlich Übung zu guten Ergebnissen führt und das schnelle Geld ohne Aufwand auch hier nicht möglich ist.