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Binäre Optionen

Eine binäre Option wird oftmals auch als digitale Option bezeichnet. Gemeint ist damit immer ein sogenanntes Finanzderivat, das eine Ableitung von Optionen hat, das zu den sogenannten exotischen Optionen gehört und dass innerhalb die Kategorie der Termingeschäfte fällt.

Die binäre Option ist nur für zwei Szenarien denkbar. Wenn nämlich ein bereits vordefiniertes Ereignis eintritt, dann erhält der Käufe einen zuvor fixierten Betrag, während im anderen Falle die Option wertlos verfällt. Als Basiswerte stehen für binäre Optionen wie für klassische Optionsscheine auch, sowohl Indizes wie auch Aktien, Währungspaare oder auch Rohstoffe als Handelsobjekte in Frage. In diesem Zusammenhang kann der Trader auf fallende oder steigende Kurse spekulieren.

Wie auch bei den klassischen Optionsscheinen sind auch binäre Kauf- wie auch Verkaufsoptionen in der europäischen wie auch amerikanischen Variante.

Bei der Cash-or-Nothing-Option erfolgt am Ende Laufzeit die Ausschüttung eines zuvor fixierten Betrages, während bei der Asset-or-Nothing-Option der Preis des Basiswertes ausbezahlt oder dieser selbst angedient wird. Anders als bei klassischen Optionen hat der Trader bei binären Optionen nicht die Möglichkeit, innerhalb der Laufzeit den Verfall der Option zu betreiben.

Der Handel mit binären Optionen

Im Jahr 2007 wurde seite4ns der US-amerikanischen Options Clearing Corporation der Vorschlag gemacht, diese Art von Optionen zuzulassen. Die Securities and Exchange Commission hat damit die Cash-Or-Nothing-Binäroptionen ab dem Jahr 2008 erlaubt. Seit Mai 2008 American Stock Exchange, kurz Amex, sogenannte Europäischen Cash-or-Nothing-Binäroptionen an. Auch am Chicago Board Options Exchange, kurz CBOE, erfolgt seit Juni 2008 der Handel mit diesen Optionen. Die Basis für den Handel an der US-amerikanischen Börse basiert auf Basis der Standardisierung von binären Optionen mit einer laufenden Quotierung des Preises.

Der Handelt mit den binären Optionen erfolgt auch außerbörslich im OTC-Handel. Innerhalb von Zypern und Malta erfolgte die Regulierung dieser Produkte bereits durch die entsprechenden Finanzbehörden. Beide Länder sind damit die ersten Länder, in denen binäre Optionen als Finanzinstrumente im Sinne der EU-Richtlinie MiFiD gesetzlich geregelt sind. Zuvor unterstanden die binären Optionen in Malta in den Zuständigkeitsbereich der Glücksspielbehörden.

Bei der Banc De Binary handelt es sich um einen außerbörslichen Anbieter dieser binären Optionen, der seinen Sitz in Zypern hat. Innerhalb der USA besteht ein laufendes Verfahren gegen die Bank, innerhalb dessen die Untersuchung stattfindet, ob die Bank mit ihrem Vorgehen gegen wichtige Vorschriften am dem amerikanischen Finanzmarkt verstößt. Dabei wird unter anderem der Vorwurf geprüft, ob die Bank De Binary keine Datensammlung über Vermögensverhältnisse sowie Erfahrungen von Tradern vornimmt.

Einsteigertipps für binäre Optionen

Der Handel mit den binären Optionen gehört inzwischen zu den populärsten Investitionsarten auf den international agierenden Finanzmärkten. Das Interesse an den binären Optionen fällt dabei nicht nur bei Banken und Unternehmen sehr groß aus. Bedingt durch ihre suggerierte Leichtigkeit und eine gute Chance auf überproportionierte Gewinne innerhalb kurzer Zeiträume genießen binäre Optionen vermehrt auch bei privaten Tradern ein hohes Ansehen und ständig steigende Beliebtheit. Der Handel mit den binären Optionen erfolgt bei Privat-Tradern über den Broker. Dabei ist der Broker-Vergleich für binäre Optionen eine gute Strategie, um den geeigneten Broker zu finden. Weiterhin ist es für Einsteiger sehr empfehlenswert, Kundenbewertungen über den Broker zu studieren und sich zudem in Fachliteratur ein Grundwissen über diese Materie anzueignen. Ohne jegliche Erfahrungen mit dem Traden zu beginnen, ist für Einsteiger ein komplett falscher Ansatz, der nicht erfolgversprechend ist. Bei binärem Optionshandel handelt es sich grundsätzlich um eine Spekulation, ob die Kurse von Basiswerten wie Aktien oder Rohstoffen beziehungsweise Indizes innerhalb eines fixierten Zeitraumes steigen – Call-Option – oder ob sie fallen – Put-Option.

Die Laufzeit eines Vertrages kann von 60 Sekunden bis zu mehreren Stunden oder einem Monat liegen. Anders als bei traditionellen Optionen hat der Wert der Kursänderung bei binären Optionen keine Relevanz. Wenn der Anleger den Kursverlauf richtig antizipiert, kann er einen zuvor fixierten Betrag erhalten, während ansonsten die Option verfällt und er damit leer ausgeht.

Für Einsteiger ist es interessant, einen Broker auszuwählen, bei dem zunächst mittels Demokonto trainiert werden kann. Damit kann der Einsteiger in das Trading zunächst den facettenreichen Handel und die Instrumente hierfür risikolos kennenlernen. Damit die Verluste in den Handel im Einstieg in den richtigen Handel ohne Demokonto gering verlaufen, sollte das Konto zunächst recht klein gehaltene werden und nur geringe Gebühren mit sich bringen. Das gleiche sollte auch für die Höhe der Mindesteinsätze pro Transaktion gelten. Die Nutzung analytischer Methoden kann für Anfänger zudem sehr sinnvoll sein, wobei hier die sogenannte Trendfolgestrategie empfehlenswert ist. Empfehlenswert für Einsteiger ist es zudem, das Tradingverhalten erfolgreicher Marktteilnehmer zu kopieren und auch ein Auge auf Handelssignale zu legen, die ein Eintreten von Kursbewegungen möglich machen.